Neue Westfälische vom 18.12.2007

Vorweihnachtliche Musikreise

Konzert mit dem Blasorchester der Feuerwehr und dem Pankratiuschor

Gütersloh (upo). Liebhaber weihnachtlicher Musik kommen derzeit voll auf ihre Kosten. Aber Konzert ist da nicht gleich Konzert. Wer viel Wert auf Professionalität und großes Orchester legt, war am Sonntag in der Pankratiuskirche genau richtig aufgehoben.

Das Symphonische Blasorchester der Feuerwehr Gütersloh unter der Leitung von Thomas Boger nahm die Zuhörer gemeinsam mit dem St. Pankratius-Chor Gütersloh unter der Leitung von Alexander Müller mit auf eine vorweihnachtliche Musikreise. Mit dem traditionellen Adventslied „In dulci jubio“ aus dem 14. Jahrhundert begrüßten das Blechbläseroktett an den beiden Seiteneingängen stehend die zahlreichen Zuhörer in der gut gefüllten Kirche. Im Mittelpunkt des etwa einstündigen besinnlichen Konzerts stand die Große Weihnachtspartita des 1938 geborenen niederländischen Komponisten Kees Vlak, der diese klingende Weihnachtsgeschichte unter seinem Pseudonym „Alfred Bösendorfer“ veröffentlichte. Die christlichen Weihnachtslieder wie etwa „Lobt Gott, Ihr Christen alle gleich“ oder „Vom Himmel hoch da komm ich her“ wurden durch zwischen den einzelnen Stücken platzierte besinnliche Worte von Jutta Schmitz-Bücker ergänzt.

Im zweiten Teil übernahm dann Thomas Boger den Platz auf dem Dirigentenpodest vor den 65 Mitgliedern des Blasorchesters und den 35 Mitgliedern des Pankratiuschores. Mit ausladenden Bewegungen motivierte er sein Orchester zu musikalischen Höchstleistungen. Nach dem Stück „Heilige Nacht“ stimmte der 37-jährige ein weiteres Werk erhabener Kirchenmusik an. „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ boten sowohl den Sängern als auch den Musikern die Gelegenheit, den Zuhörern das breite Spektrum ihres Könnens zu zeigen. Die Begeisterung der Zuhörer entlud sich schließlich zum Ende des Konzerts in einem begeisterten Applaus. Wieder einmal hatte das 1881 gegründete Blasorchester in Kooperation mit dem Pankratiuschor überzeugt. Viel zu schnell gingen da die 60 Konzertminuten vorbei.